Badlüftung
Nach neuesten Erkenntnissen nutzen wir unser Bad durchschnittlich 35 Minuten am Tag!
Zum Lüften des Badezimmers wird ein Abluftventilator mit geringer Stromaufnahme in der Wand oder der Decke installiert. Dieser wird mittels eines Feuchteschalters (Hygrostat) angesteuert. Steigt die Feuchtigkeit im Raum über den zuvor eingestellten Wert, bringt der Abluftventilator die feuchte und verbrauchte Luft schnell nach draußen. Ist die überschüssige Feuchtigkeit abgeführt, schaltet der Hygrostat den Ventilator selbsttätig ab. Geben feuchte Handtücher im Laufe des Tages ihre Feuchtigkeit an die Raumluft ab, läuft der Ventilator erneut kurz an und sorgt so schnell für ein gutes Raumklima.
Alternativ können Abluftventilatoren in Räumen, die keiner Dauerbelastung durch hohe Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind (zum Beispiel Gäste-WC) durch Nachlaufschalter, Nachlaufrelais oder Bewegungsmelder angesteuert werden.
Warum verzichtet das hier vorgestellte System auf Wärmerückgewinnung?
Die Philosophie: Ähnlich einer Dunstabzugshaube läuft die Lüftung nur bei Bedarf. Da wir unsere Badezimmer täglich nur für eine kurze Zeit nutzen, bleibt der Lüfter den größten Teil des Tages aus, das heißt 90 bis 95 % des Tages.
Alternativ zu diesem System bietet sich auch der Umkehrlüfter oder die Komfortanlage an.


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